Macht euch jetzt bereit – Zimtwaffeln, aber ganz dünn….

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Mit Zimtwaffeln ist es so eine Sache:

Ich liebe es, wenn sie gebacken werden und der Duft durchs Haus zieht (außer im letzten Jahr, da wurde mir noch übler als mir schon war, aber da hatte ich ja diese Hepatitis..). Wenn sie dann gebacken sind, esse ich sie nicht so gerne, sie sind mir zu „keksig“, oft auch zu braun, also ich greife lieber zu anderen Plätzchen auf dem Teller. Vor ein paar Tagen war ich bei einer Freundin, die hatte so ganz ganz dünne Zimtwaffeln – allerdings ohne die schönen Muster – aber plötzlich fand ich, dass Muster überschätzt werden… Diese waren nur ein Hauch und wirklich knusprig. Als ich nachfragte, bekam ich das Waffeleisen gleich mit nach Hause – es war eine Leihgabe an die Schwiegermutter, die Schwiegermutter ist aber verstorben und wem gehört das Waffeleisen nun? Falls die Besitzerin dies hier liest, bitte melden! (Hoffentlich interessiert sich die alte Dame nicht mehr fürs Internet…).

Also machte ich gestern Abend den Teig, er soll ja eine Nacht im Kühlschrank ruhen. Heute ging es dann los, am Sonntag ist ja schon der erste Advent… Damit die Zimtwaffeln wirklich schön hell bleiben, habe ich immer nur zwei Zeilen eines Adventliedes gesummt – also z.B. „Dicke rote Kerzen, Tannenzweigenduft, und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft“, Waffeleisen auf, raus mit der Waffel, sie müssen blond bleiben finde ich!

Rezept:

6 Eier

250 g flüssige Butter

250 g Zucker

250 g Mehl

6 Tl Zimt (ich habe Zimtstangen aus Ägypten mitgebracht bekommen und mahle ihn mit etwas Zucker im TM 31 ganz fein)

100 g gemahlene Mandeln

verkneten und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag das Waffeleisen fetten und eine kleine Kugel auflegen, Deckel drauf und fest (!) drücken. 2 Zeilen Adventslied summen und raus damit auf ein Abkühlgitter!

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Ich habe nur das halbe Rezept genommen und bekam trotzdem so hohe Türmchen!!

Euch allen einen gemütlichen, ruhigen Advent!!

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17 Kommentare zu “Macht euch jetzt bereit – Zimtwaffeln, aber ganz dünn….

  1. Wow die sehen aber lecker aus 🙂 auch haben will, aber wohin mit NOCH EINEM GERÄT *grins* Die kann man bestimmt auch schön zu Eiswaffeln formen, wenn sie noch lauwarm sind;-) Herzlichst Nadja

  2. Wusste gar nicht, dass in solch niedlichen Dingern so viel Butter und Zucker drin sind: Also nichts derartiges mehr für mich bis die 4 kg weg sind 🙂 … aber sehr schmackhaft sehen sie aus, zum Reinbeissen!

    • oh, die Vorweihnachstzeit ist tatsächlich nicht einfach um Kilos zu verlieren, ich glaube ich verschiebe das ins neue Jahr 😉 und tröste mich damit, dass die einzelne Waffel ja so dünn ist, dass sie kaum ins Gewicht fällt, oder so…

    • Es ist die Leihgabe einer Leihgabe, wer die rechtmäßige Besitzerin ist, ist eine schwierige Frage (siehe Text), die hoffentlich nicht mehr geklärt wird, ich bin so verliebt in dieses uralte Ding, dass ich versuchen werde, es abzukaufen (der wahrscheinlich unrechtmäßigen Besitzerin..!)…

  3. Karlbader Oblaten? Heißen die so? Ich dachte zuerst es sei ein Waffeleisen für die großen Hostien, die der Pastor an Hochfesten bei der Wandlung hochhebt 😉 . Im Internet habe ich dann entdeckt, dass es wohl auch Eiserkuchen genannt wird, was dabei rauskommt!?
    Es ist so eine mittlere Größe, nicht so groß, wie die für die „normalen“ Herzchenwaffeln….
    Auf jeden Fall liebe ich dieses Gerät und die Verkostung heute bei meinen Kollegen war ein voller Erfolg!
    Liebe Grüße
    Cheriechen

  4. Hallo,
    auch wenn Waffeln pures Hüftgold sind, mag ich und natürlch auch die Mitesserin sie unheimlich gerne.
    Meine Frage: Bleiben deine Waffeln länger knusprig, oder werden sie weich mit der Zeit?

    Ciao Werner

    • Hallo Werner,
      ich vermute mal, dass sie auch weich werden würden, wenn sie denn die Chance dazu hätten…
      Bei uns kamen sie nicht über das Knusperstadium hinaus. Am Wochenende werde ich wahrscheinlich wieder welche backen.
      Liebe Grüße
      Cheriechen

  5. Pingback: Anti-Plätzchen: Parmesan-Paprikakekse | boulancheriechen

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