Geburtstagsbrot für Jeannine – Nussbrot mit Feigen …

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Jeannine hatte Geburtstag.

Ich mag Jeannine.

Jeannine liebt Walnussbrot.

Das waren 3 gute Gründe dieses Brot zu backen. Es ist ein Brot, das keinen Vorteig oder Sauerteig braucht, sondern (relativ) spontan – also noch am gleichen Tag, an dem die Idee in den Kopf kommt – gebacken werden kann.Ich weiß, dass einige Bäckerkollegen da die Nase rümpfen und ich liebe Vorteige, Sauerteige, Übernachtgare.

Aber das Leben ist manchmal anders. Für diese Gelegenheiten muss es dann auch gutes Brot geben…

Dieses Rezept ist entstanden aus einem schnellen Brötchenrezept, dass Gerd vor einiger Zeit mal veröffentlich hat und das in mein Repertoire eingegangen ist. Diesmal sollte es aber ein Brot werden und ich habe hier und da ein wenig rumgebastelt. Heraus kam ein leckeres, rustikales Brot.

Rezept:

450 g Weizenmehl T 65 (oder normales 550er)

50 g Roggenmehl 1150

275 g feiner Hartweizengrieß

375 g Wasser

185 g Buttermilch

Diese Zutaten miteinander verrühren und für 1 h zur Autolyse stellen. In dieser Zeit quellen die Mehle, vor allem der Hartweizengrieß auf. So können nachher bessere Glutenverbindungen aufgebaut werden, ohne ewig zu kneten.

Anschließend folgende Zutaten zufügen und 15 min auf kleinster Stufe kneten:

175 g alter Teig (LM-Reste, oder Pizzateig, der noch im Kühlschrank ruht..)

18 g Hefe

30 g Walnussöl

1 El Honig

15 g Roggenmalz

50 g Walnüsse, in der trockenen Pfanne angeröstet

100 g Haselnüsse, ebenfalls geröstet

3 getrocknete Feigen, in Stückchen

1 Tl Brotgewürz (Fenchel, Koriander, Kümmel, Anis, Schabziger Klee..)

Den Teig in eine verschließbare, geölte Plastikschüssel geben u für 2 h gehen lassen. Dabei nach 30 min, 60 min und 90 min strecken und falten.

Danach rund wirken und mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.

45 min Stückgare in der warmen Küche.

Bei 250 Grad einschießen mit viel Dampf, 15 min anbacken, dann auf 210 ° C fallend noch etwa 40 min ausbacken.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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13 Kommentare zu “Geburtstagsbrot für Jeannine – Nussbrot mit Feigen …

  1. Ich rümpfe nicht die Nase, bei mir muss es auch manchmal schnell gehen. Dann kommt zwar oft Sauerteig mit ins Brot, aber ohne Hefe geht es dann nicht 😀

    Das Brot schaut großartig aus! Und auch die Mischung klingt wunderbar. Wenn man jetzt noch ein Foto vom Anschnitt hätte… Das hättest Du Jeannine zur Auflage machen müssen 😉

  2. Glücklicherweise bist du jetzt auf meiner Blogroll, so habe ich gleich dieses tolle Brot-Rezept entdeckt. Du hast völlig Recht, manchmal braucht es einfach Brotback-Rezepte, die ohne grosse Vorlaufzeit und stundenlanges Gehen und Übernachtgare funktionieren. Ich habe mir dieses gleich gespeichert.
    Herzliche Grüsse aus dem Elsass von Sabine

    • Auf deiner Blogroll, das ist ja nett!
      Ich komme mit so vielen technischen Dingen hier noch nicht so richtig klar, da muss ich noch viel lernen..
      Derweil backe ich halt!
      Liebe Grüße ins Elsass, da muss ich auch bald mal wieder hin, so weit ist es ja nicht!
      Cheriechen

  3. Ein herrliches Brot, das kann ich mir sehr gut zu einem Käsefondue vorstellen, die Kombination mit den Feigen und Nüssen ist genau mein Ding. Danke für das tolle Rz, gleich gemopst 😉

    LG Kerstin

    • Nein, für mich war es stimmig! Ich glaube, dass in Südtirol fast jedes Brot solche Gewürze in sich hat, zumindest sehr viele, die ich probiert habe. Für meinen Geschmack ist 1 Tl auch niedrig dosiert. Wenn ich andere Brote backe, wo das Gewürz eher im Vordergrund steht, habe ich doppelt bis dreifach so viel drin. Wir mögen das alle, außer meiner jüngsten Tochter. Geschmacksache, wie so vieles!

      • Es schmeckte mir im Südtirol auch, aber ich möchte es nicht immer. Ich kann mangels Erfahrung auch nicht sagen, wie stark 1 TL sich im Brot auswirkt oder wie hoch die Dosierung der Südtiroler ist.

  4. Wie schon erwähnt vermisse ich auch ein Anschnitt- Foto… es wäre mal einen Versuch wert. Vielleicht auch als Brötchen, da kann ich halbhalb machen (nur Nüsse oder „mit alles“ )

  5. Bei deiner Bemerkung kein Vorteig oder Sauerteig schummelst du aber ein bisschen, es ist schließlich für den Geschmack alter Teig oder LM drin 😉 wunderbar sieht es aus und die Zutaten klingen köstlich, aber ich wäre auf den Anschnitt auch sehr gespannt…Liebe Grüße Melanie

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