Gebratene Kräuterseitlinge mit Fichtenspitzensirup und grünem Spargel …

 

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Am Dienstag war ich Gast bei einer Wildkräuterwanderung mit anschließender Verkostung. Es gibt immer noch so viel Neues zu lernen und auszuprobieren! Ein angebrochenes Gläschen Fichtenspitzensirup durfte ich mit nach Hause nehmen. Ich werde diesen Sirup demnächst noch selbst machen, er schmeckt unerwartet gut, nach Honig und Wald! Sehr gut zu den Kräuterseitlingen, gut vorstellbar aber auch zu Croutons mit Ziegenkäse beispielsweise..

Und die Seitlinge sind natürlich keine Saiblinge, Synapsen verkantet!

Rezept:

Pro Person 3 Kräuterseitlinge und etwa 200 g geputzter grüner Spargel

1/2 Knoblauchzehe

grobes Meersalz

etwas Zucker

Metessig oder weißer Balsamico

einige Coctailtomaten

Balsamico-Reduktion

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

2 Tl Fichtenspitzensirup

etwas Zitrone

Olivenöl zum Braten

 

Die Kräuterseitlinge der Länge nach in dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Zum Schluss der Schmorzeit die halbe Knoblauchzehe dazugeben, salzen, pfeffern. Den Fichtenspitzensirup darüber träufeln und noch kurz nachschmoren.

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In einer zweiten Pfanne den Spargel in Olivenöl anbraten. Ich beginne mit den unteren Stücken, gebe nach 1 min die Mittelstücke dazu und nach 2 weiteren Minuten die Spitzen. Auf alle Fälle muss er bissfest bleiben. Mit dem Meersalz, einer Prise Zucker und Pfeffer abschmecken und mit einem Schuss süßlichen Essig ablöschen. Vom Herd nehmen und mit einem Spritzer Zitrone versehen.

Zusammen mit den halbierten Coctailtomaten auf dem Teller arrangieren.

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15 Kommentare zu “Gebratene Kräuterseitlinge mit Fichtenspitzensirup und grünem Spargel …

  1. Liebes Cheriechen,
    Leider ist Dir ein Fehler unterlaufen. Der Saibling ist ein Fisch! Du meinst aber den Kräuterseitling!!!
    Liebe Grüße Hansi

    • Ach, Hansi! Danke, dass du mich darauf hinweist..
      Befürchte nur, das passiert mir noch öfter. Wenn einmal etwas quer parkt in meinem Hirn, dann stolpere ich immer wieder drüber.
      Ich muss mir eine Eselsbrücke bauen!
      Liebe Grüße
      Cheriechen

  2. Beim ersten schnellen Blick, dachte ich eben, das ist doch was in Fischform, da lagst du mit Saibling gar nicht sooo falsch :-)))
    Aber auch mit Seitling gefällt mir das Rezept sehr gut, nur fehlt mir der Sirup 😦

    • Immer wieder tauchen neue Lebensmittel auf, die man/frau scheinbar haben muss. Entweder brauche ich noch mehr Schränke, oder ich muss einige zu Saisonartikeln erklären…
      Liebe Grüße
      Cheriechen

  3. Fichtenspitzensirup, wie spannend! Ich brauche doch noch ne Wildkräuterführung. Aber wenigstens läuft jetzt endlich die Wildkräuter app auf einem Handy…Liebe Grüße Melanie

  4. Warum meldet Bloglovin Deine Posts immer erst so spät? Ja, lustig, ich dachte an Fische beim Anblick von Titel und Foto, überlegte kurz, wie Du sie in die Fischform gebracht hättest, will alles lesen, dann machte es AHA. Gerne würde ich mehr wissen über die Verwendung von Wildkräutern, Wild-Gemüse und Wild-Nahrungsmittel. Hier werden viele Pflanzen, die am Wegrand oder im Wald sind, zubereitet und gegessen, auch solche, die auf dem Markt selten erhältlich sind. Im Westen ist dieses Wissen nicht mehr sehr verbreitet.
    Ich erinnere mich an das Abzupfen von Tannschössli, so nannten wir Fichtenspitzen, und Mutter sagte, der Förster sehe es gar nicht gerne, wenn wir die gelben Spitzen von den Fichten zupften, also sollten wir etwas aufpassen. Zuhause machte sie dann Gelee mit Gelierzucker daraus, wie Confiture.

    • Erich, was ist denn bitte „Bloglovin“?
      Vielleicht waren es tatsächlich Tannenschösslinge, die ihr gesammelt habt? Das hat den gleichen Effekt. Nur gibt es bei uns ausschließlich Fichten. Dann habt ihr den Rehen also Konkurrenz gemacht? Ich musste heute morgen wieder einen Rehbock von meinen Rosenknospen verscheuchen, meine Tochter hat das Törchen im Wildzaun offen gelassen u schon war er da, der Feinschmecker…

  5. Pingback: Frische Waldluft in der Küche: Fichtenspitzensirup … | boulancheriechen

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